Future Foods 4 Men & Women

Im Rahmen des AGES Forschungsprojekts "Future Foods 4 Men & Women" erarbeiteten BürgerInnen ihre Zukunftsvisionen zu den Themen Lebensmittelsicherheit und gesunde Ernährung.

Ziel des Projektes war es, wissenschaftliche Ansätze durch Alltags- und Erfahrungswissen zu ergänzen und somit eine relevantere Wissensgrundlage zu schaffen. Das Ergebnis des Projektes sind zwei Top-Ten-Listen (eine für Frauen, eine für Männer). Sie enthalten Empfehlungen für technologische Entwicklungen und Wissenschaft, die von den BürgerInnen als wichtig erachtet werden.

Die Top-Ten-Listen dienen als Basis für Produktinnovationen, neue Dienstleistungen, verbesserte Information für VerbraucherInnen sowie Produktkennzeichnung.

Hintergrund

Gut die Hälfte Österreichs Männer ist übergewichtig und adipös, bei den Frauen ist es rund ein Drittel. Empfehlungen für eine gesündere Ernährung gibt es viele. Trotzdem essen ÖsterreicherInnen im Schnitt zu viel Fett und Salz, aber zu wenig Obst und Gemüse, sowie Ballaststoffe.

Das Wissen über gesunde Ernährung und das tatsächliche Ernährungsverhalten klaffen weit auseinander. Auch die wahrgenommenen Risiken zu Ernährung und Lebensmittelsicherheit (z. B. Schadstoffe, krankheitserregende Keime) stehen im Widerspruch zu den tatsächlichen ernährungs- und lebensmittelbedingten Erkrankungen.

Vor diesem Hintergrund sind Innovationen gefragt, die nicht nur wissenschaftliche Empfehlungen, sondern auch die Wünsche der KonsumentInnen berücksichtigen.

Die Methode

Die Visionen wurden nach der CIVISTI-Methode entwickelt. CIVISTI steht für "Citizen Visions on Science, Technology and Innovation" und ist eine neue, vom Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) mit entwickelte Methode für vorausschauende Studien, die bereits in mehreren EU-Ländern getestet wurde. Die Stärken liegen darin, unterschiedliche Sichtweisen zu Problemen und gesellschaftlichen Spannungen aufzuzeigen, und verschiedene Wissensbestände zu integrieren. Das ITA beriet die AGES bei der Implementierung der Methode zur Identifikation von Wünschen und Erwartungen von BürgerInnen.

Weitere Informationen zu CIVISTI, finden Sie hier: Link zur Website von CIVISTI

Mehr über das Projekt und das Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ITA) erfahren sie hier: Link zur Homepage des ITA

Eckdaten

Projektlaufzeit: 01.09.2013 – 29.02.2016
Projektförderung: FEMtech (bmvit)
Projektleitung: Univ.-Doz.in Dr.in Ingrid Kiefer

Die AGES

Das Forschungsprojekt Future Foods 4 Men & Women wurde von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, kurz AGES, durchgeführt.

Die AGES sorgt für einen sicheren Lebensmittelkreislauf "vom Acker bis zum Teller", effizienten Seuchenschutz für Mensch, Tier und Pflanze, sowie für wirksame und sichere Medikamente. Das Leistungsspektrum der AGES umfasst insbesondere Analyse, Begutachtung, Überwachung, Zertifizierung und Zulassung. Um ein Höchstmaß an Gesundheit, Ernährungssicherheit und VerbraucherInnenschutz im Wirkungskreis der AGES zu gewährleisten, gehen wir nach den Grundsätzen der Risikoanalyse vor: Wir bewerten Risiken, betreiben Risikokommunikation, geben Risikomanagement-Empfehlungen ab und betreiben Risikomanagement im behördlichen Bereich.

Mehr über die AGES, finden Sie hier: Link zur AGES Website

Projektförderung

Future Foods 4 Men & Women ist ein FEMtech Forschungsprojekt. Im Rahmen von FEMtech werden Vorhaben in Forschung, Technologie und Innovation gefördert, deren Forschungsgegenstand die unterschiedlichen Lebensrealitäten und Bedürfnisse von Frauen und Männern berücksichtigt. Die Berücksichtigung der Genderrelevanz des Projektinhaltes unterstützt Innovationen sowie die Schaffung neuer Marktpotenziale. Das Förderprogramm FEMtech des Bundesministeriums für Innovation und Technologie (bmvit) unterstützt “Future Foods 4 Men & Women”. Der Nutzen für Kundinnen und Kunden steigt.

Hier geht’s zu mehr Infos über FEMtech: Link zur FEMtech Website

ProjektträgerInnen


Future Foots
BMFit
FFG

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